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Kleinkindhände mit Pancakes und Beeren auf einem Teller, darunter eine abwischbare Matte in Blush

Geschenk zum 1. Geburtstag: was wirklich ankommt

Der erste Geburtstag ist ein seltsames Fest. Das Geburtstagskind wird sich an nichts erinnern. Es interessiert sich vermutlich mehr für das Geschenkpapier als für das Geschenk. Und trotzdem stehst du da, drei Wochen vorher, und scrollst durch Listen mit hundert Vorschlägen, von denen die Hälfte gleich aussieht.

Hier kommt ein anderer Ansatz mit einer einzigen Frage: Was passiert mit dem Geschenk am Tag danach?

Drei Arten von Geschenken, ehrlich betrachtet

Fast jedes Geschenk zum ersten Geburtstag fällt in eine von drei Kategorien. Keine davon ist falsch. Aber es hilft, vorher zu wissen, welche du gerade auswählst.

Verbrauchsgeschenke. Kleidung in Grösse 86, Badesachen, ein Puzzle für später. Sie werden gebraucht und irgendwann ersetzt. Praktisch, oft willkommen. Erinnert sich später jemand daran? Selten. Wenn du diesen Weg gehst: Frag die Eltern nach der aktuellen Grösse. Nichts liegt länger im Schrank als gut gemeinte Kleidung in der falschen Saison.

Erinnerungsstücke. Die Kette mit Gravur, das gerahmte Bild, das Buch mit Widmung. Sie werden aufbewahrt statt benutzt. Ihr Wert zeigt sich in fünfzehn Jahren, nicht morgen. Ein einziges gutes Erinnerungsstück pro Geburtstag reicht, und meistens kommt es ohnehin von den Grosseltern.

Alltagsgegenstände. Die dritte Kategorie ist die unterschätzte: Dinge, die ab dem Tag nach der Party in Gebrauch sind und dort bleiben. Der Hochstuhl, das gute Lätzchen, der Schlafsack, die Matte unter dem Essplatz. Kein Wow-Moment beim Auspacken, dafür monatelanger Dienst. Eltern erinnern sich an diese Geschenke, weil sie sie jeden Tag in der Hand haben.

Mit einem Jahr isst das Kind auf einmal selbst und krabbelt oder läuft. Gewickelt wird trotzdem noch mehrmals am Tag. Geschenke, die genau in diesen Alltag hineinpassen, arbeiten am längsten.

Wo eine Matte ehrlich hineinpasst

Studio Huske stellt Matten aus Silikonleder her, deshalb ist dieser Abschnitt nicht neutral. Er ist aber ehrlich.

Eine Wickelunterlage wie die Wriggle (CHF 39) wird für den Anfang gekauft: unterwegs wickeln, den Wickeltisch bei den Grosseltern improvisieren, den Tisch beim Essen und Basteln schützen. Sie ist abwischbar und wasserdicht, zertifiziert nach OEKO-TEX Standard 100 Klasse I, der strengsten Klasse für Textilien mit Babykontakt. Entworfen in der Schweiz, hergestellt in Korea.

Das eigentliche Argument als Geschenk ist aber nicht die Technik, sondern die Laufzeit. Die Matte beginnt am Wickeltisch und wandert dann durchs Haus: unter den Teller, unter die Fingerfarben, auf den Tisch der Grosseltern, später auf den Schreibtisch. Eine Kundin hat es so beschrieben:

«Ich habe die kleine Matte eigentlich als Tischset für später gekauft... als echten Gamechanger erwiesen»

Das ist der Unterschied zu vielen Geschenken zum ersten Geburtstag: Aus ihr wächst das Kind nicht heraus, sie wechselt nur die Aufgabe. Wie lange solche Matten tatsächlich im Einsatz bleiben, zeigt ein eigener Artikel: Wie lange braucht man eine Krabbelmatte wirklich?

Und falls du als Grossmutter oder Grossvater schenkst: Das eigene Zuhause ist selten auf ein Kleinkind eingestellt, der gute Esstisch schon gar nicht. Liegt beim Besuch eine Matte darauf, muss niemand mehr nervös hinschauen, während gegessen und gebastelt wird. Ein Geschenk, von dem auch die Schenkenden etwas haben.

Für das erste Geburtstagsfest selbst gibt es das Geburtstags-Geschenkset (CHF 55): eine Wriggle plus ein Makedo Bau-Kit, mit dem aus Kartonschachteln Bauprojekte werden. Der Karton ist beim ersten Geburtstag sowieso der Star, das Set nimmt das einfach ernst. Es kommt geschenkfertig verpackt an.

Und wenn das Kind schon mitten in der Breiphase steckt: Unter dem Hochstuhl leistet die runde Roam (CHF 123) den härteren Dienst. Sie deckt die ganze Spritzzone ab und ist in zwei Minuten sauber.

Vier gute Geschenke, die nicht von Studio Huske kommen

Ein Geschenkratgeber, der nur das eigene Produkt empfiehlt, ist Werbung. Hier sind vier Ideen, die sich bei Einjährigen bewährt haben und mit Matten nichts zu tun haben:

Ein Bilderbuch-Klassiker mit Widmung. «Die kleine Raupe Nimmersatt» oder «Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat» mit ein paar handgeschriebenen Zeilen auf der ersten Seite. Kostet wenig und wird jahrelang vorgelesen. Nebenbei ist es das Erinnerungsstück.

Ein einfaches Stapel- oder Steckspielzeug aus Holz. Einjährige stapeln, räumen ein und räumen wieder aus. Ein solides Holzspielzeug ohne Batterien und ohne Melodien hält diesem Programm jahrelang stand und nervt die Eltern nicht.

Eine Jahreskarte für Zoo oder Museum, auf die Familie ausgestellt. Das teuerste Geschenk auf dieser Liste, ideal zum Zusammenlegen mit anderen Gästen. Damit verschenkst du zwanzig verregnete Sonntage mit Programm.

Eine Einzahlung auf das Sparkonto des Kindes. Unromantisch beim Auspacken, unschlagbar in achtzehn Jahren. Viele Familien freuen sich mehr darüber, als sie beim Fest zugeben.

Der einfachste Weg zu einem Geschenk, das bleibt

Wenn du ein Geschenk suchst, das ab dem Tag nach der Party im Einsatz ist: Schau dir das Geburtstags-Geschenkset mit Wriggle und Makedo Bau-Kit an. Auspacken erledigt sich von selbst, und der Teil, der am längsten bleibt, ist ausgerechnet der unscheinbarste: die Matte.

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